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Aladin und die Wunderlampe – Lampenwahn mit Photovoltaik

In den arabischen Städten scheint es aus Tradition wichtig zu sein, die Ein- und Ausfahrtsstraßen mit einem Tor, jedoch keiner Stadtmauer, dafür aber mit einer kilometerlangen Promenade zu gestalten. Also fährt man – aus der Wüste kommend – die letzten Meter auf einer mit Schlaglöchern gespickten Straße oder auch Piste und erreicht dann die 4 spurige perfekt geteerte Promenade, die von unbequemen Sitzbänken eingerahmt ist.

Oft sind Palmen oder Bäume gepflanzt, die entweder schon vertrocknet sind oder aber aufwendig mit dem Tanklaster bewässert werden müssen. Diese werden dann von tausenden von Straßenlaternen beleuchtet. Und neuerdings sind diese Leuchten solarbetrieben!

Es würde mich interessierten, welche geniale Vertrieb diesen Coup gelandet hat. Natürlich hat der Auftraggeber eine Verantwortung und es scheint irgendwie in der arabischen Mentalität zu liegen solche Prachtstraßen zu bauen; aber welche Verantwortung haben die Industrieunternehmen, die solche Produkte entwickeln, produzieren und installieren?

Stellen wir uns vor, die tausenden Solarmodule incl. der Batterien würden in die kleinen Hütten der Stadtrandbewohner ein wenig Licht, Leben und Luxus bringen.

Wie würde ein Produkt aussehen, welches „All in One“ PV Modul, Elektronik und Batterie zu extrem günstigen Skalierungskosten Standalone produziert, geliefert und in den Recycling Kreislauf geführt würde?

Es würde sich lohnen.

Roland Ehry Sustainable Growth Associates aus Mauretanien