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GDg4V: GreenDiamonds goes for Van|Part III

Fortsetzung von Teil II

Wärme!
Um auch im Winter gut ausgerüstet zu sein, ist der Abwassertank isoliert und beheizt. Für den Innenraum wurde die Gasheizung durch die 6 KW Dieselheizung mit Warmwasserboiler und Zusatz Elektroheizstab ersetzt. Der E-Heizstab soll bei Anschluss an Landstrom wie ein Boost noch Schneller zuheizen. Mit der Dieselvariante entfällt einerseits der große Platzbedarf für die 11 kg Gasflasche und die Versorgung mit Brennstoff (Diesel) ist einfacher als mit Gas. Ich bin dann sehr gespannt auf die Hymer Isolierung der Außenwände, Dach und Boden.      

Genuss!
Für den vollen Genuss sorgt ein 90 Liter Kompressor Kühlschrank mit Gefrierfach, ein 2 flammiger Gaskocher, sowie die Möglichkeit den mobilen Grill mit der Gas Außen Steckdose zu betreiben. 

Schlafen!
1,95 mal 1,40 bieten ausreichend Platz zum Ruhen und Kuscheln. Genügend Licht kommt durch die beiden Fenster in den Hecktüren und dem großen Dachfenster. Die Matratze und der Lattenrost sind klappbar, sodass der Stauraum temporär erweitert werden kann. Man weiß ja nie.

Optik!
Der Sprinter kommt in einem zurückhaltend eleganten Blaugrau daher. Seine Konturen sind für den rauen Einsatz in grauem Kunststoff belassen. Ergänzt wird die Optik durch den Green Diamonds Foliensatz. Die Stoffe sind zurückhaltend grau, die Dekore der Möbel im Hymer Standard Chiavanna Nussbaum (hier muss man Tribute an die Serienausstattung zahlen). Gesteuert wird an einem Lederlenkrad.

Multifunktion!
Um den Sprinter auch für den Hängereinsatz nutzen zu können, ist er mit Anhängerkupplung (2 to.) mit abnehmbarem Kugelkopf ausgestattet.

Gewicht!
Ziel war es ein Fahrzeug in der 3,5 t Klasse zu bekommen und das ist so gelungen. Das Grundgewicht beträgt 2.823 kg.
Mehrgewichte kommen insbesondere durch den beizten Abwassertank (+11 kg), die AHK (+24 kg), der Allrad (+146 kg), die zweite Batterie (+30 kg) und die Automatik (+49 kg). Dafür fehlt ein Ersatzrad, da Mercedes mit seinem Service in Europa diese Pannensituation abdeckt.   

Pimp myVan!
Der Sprinter soll noch ansprechend mit einem Green Diamonds Foliensatz erkenntlich gemacht werden. Design folgt noch.
Der Antrieb wird dann mit AT Reifen ergänzt. Für die Wintertauglichkeit wird noch Isolierung Außen des Fahrerhauses und der beiden Hecktüren erfolgen. 

Offroad and More!

 (Zitat Quelle https://media.daimler.com/marsMediaSite/de/instance/ko/Der-neue-Mercedes-Benz-Sprinter-4×4—Heiss-auf-Eis-Der-Mercedes-Benz-Sprinter-4×4—Allrad-Transporter-fuer-professionelle-Einsaetze.xhtml?oid=9917756)

ETS Bewährte Allradtechnik

… der Allradantrieb im Sprinter 4×4 ist professionell ausgelegt. Er basiert auf dem Elektronischen Traktions-System 4ETS von Mercedes-Benz. Diese Technik findet sich ebenfalls in den Offroadern der ML-Klasse und GL-Klasse.

Im Unterschied zu anderen Modellen ist der Allradantrieb im Sprinter jedoch zuschaltbar. Damit wird den besonders vielfältigen Einsatzbedingungen des Transporters Rechnung getragen. Gleichzeitig senkt diese Technik den Kraft­stoffverbrauch im Alltagsbetrieb auf ein Minimum.

Das Zuschalten des Allradantriebs erfolgt bei laufendem Motor entweder im Stand oder bei niedrigen Geschwindigkeiten bis 10 km/h über einen Schalter in der Armaturentafel. Ein Elektromotor rückt in diesem Fall am Verteiler­getriebe ein Stirnradpaar ein. Eine Kontrollleuchte im Schalter informiert den Fahrer über den zugeschalteten Allradantrieb.

Der zuschaltbare Allradantrieb des Sprinter führt im Unterschied zu anderen Systemen dieser Art nicht zu einem starren Durchtrieb. Die Kraftübertragung erfolgt variabel, alle Elemente des serienmäßigen Adaptive ESP sind auch bei Allradantrieb in Funktion, ebenso wird die Antriebsschlupfregelung ASR aktiviert.

Ist der Allradantrieb zugeschaltet, wird die Antriebskraft des Sprinter 4×4 im normalen Fahrbetrieb im Verhältnis von 35:65 auf Vorder- und Hinterachse verteilt. Damit ist ein Fahrverhalten gewährleistet, das sich im Alltagsbetrieb nur unwesentlich vom gewohnten Hinterradantrieb des Sprinter unterscheidet.     

Das Traktionssystem 4ETS ersetzt bis zu drei Differenzialsperren

Statt mit mechanischen Differenzialsperren arbeitet der Allradantrieb des Sprinter 4×4 mit dem Elektronischen Traktions-System 4ETS: Verlieren eines oder mehrere Räder auf rutschigem Untergrund die Traktion, bremst 4ETS die durchdrehenden Räder automatisch mit kurzen Impulsen ab und erhöht dadurch in gleichem Maße das Antriebsmoment an den Rädern mit guter Traktion.

4ETS nutzt zu diesem Zweck die ABS-Radsensoren. Der automatische Bremseneingriff mittels 4ETS kann die Wirkung von bis zu drei Differenzial­sperren ersetzen: der Längssperre, Hinterachs- und Vorderachssperre.

Die Entwickler haben das Verteilergetriebe direkt am Hauptgetriebe ange­flanscht. Der Vorderachsantrieb ist sehr kompakt gehalten. Er besitzt eine Ölfüllung auf Lebensdauer und ist ebenso wartungsfrei wie die zusätzlichen Antriebswellen der Vorderachse.

Noch traktionsstärker: mit Untersetzungsgetriebe

Der Einsatz des Sprinter 4×4 in den Händen von Vollprofis wird auch an einem zusätzlichen Offroad-Extra deutlich: Der Allrad-Transporter verfügt  über das zusätzliche Untersetzungsgetriebe „Low Range“. Eingeschaltet per Tastendruck im Stand bei laufendem Motor, aktiviertem 4×4-Antrieb und getretener Kupplung, verkürzt sich die Übersetzung um den Faktor 1,42, also um 42 Prozent. Entsprechend reduzieren sich die Maximal­geschwindigkeiten in den einzelnen Gängen. Gleichzeitig steigt die Zugkraft.

Der Sprinter kann nun kupplungsschonend und vorausschauend mit niedrigen Geschwindigkeiten im Gelände gefahren werden. Der Einsatz der Untersetzung empfiehlt sich bei häufigen Rangiermanövern zur Reduzierung der Belastung der Kupplung, bei extremen Steilstrecken in bergigen Gebieten sowie bei Fahrten mit voller Auslastung oder bei Anhängerbetrieb im Gelände.

Zugunsten einer höchstmöglichen mechanischen Belastbarkeit ist das Unter­setzungsgetriebe gerade verzahnt und damit besonders robust ausgeführt. Verfügt der Sprinter 4×4 über die optionale Downhill Speed Regulation DSR, so wird sie beim Einschalten der Untersetzung automatisch aktiviert.

Höher gelegte Karosserie zugunsten der Geländeeigenschaften

Generell ist der Sprinter 4×4 zwar kein Offroader, aber die vorn um 110 mm und hinten um 80 mm angehobene Karosserie weist bereits optisch auf typisch geländegängige Eigenschaften hin.

So beträgt der Böschungswinkel vorn beim Sprinter mit 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht 28 Grad und hinten 27 Grad. Der Rampenwinkel – wichtig beim Überfahren von Kuppen – beläuft sich beim Sprinter 4×4 mit Standard-Radstand auf 25 Grad. Imponierend ist mit 610 mm auch die Wattiefe des Transporters (Sprinter 4×2: 500 mm).

Aufgrund der Höherlegung ragen die gewohnten Zusatz-Blinkleuchten in den Außenspiegeln über die gesetzlich vorgeschriebene Maximalhöhe hinaus. Deshalb verfügt der Sprinter 4×4 über seitliche Blinkleuchten in den vorderen Seitenteilen der Karosserie. Aus dem gleichen Grund sind bei Kastenwagen und Kombi Nebelschlussleuchte und Rückfahrscheinwerfer im hinteren Stoß­fänger integriert.

Serienmäßig verfügt der Sprinter 4×4 außerdem über einen Kraftstofftank mit 100 Liter Volumen. Jeweils ein Haltegriff für Fahrer und Beifahrer erleichtert den Einstieg in das höhere Fahrerhaus. Das Fahrwerk ist an Vorder- und Hinter­achse im Vergleich zum Sprinter mit Hinterradantrieb mit Stabilisatoren beziehungsweise mit verstärkten Stabilisatoren ausgeführt.

Siehe auch: https://www.auto-motor-und-sport.de/fahrbericht/mercedes-sprinter-319-cdi-4×4-daten-bilder-preise-test/